27. Juni 2017

INES für die Zukunft personell stark aufgestellt

Alain Caracatzanis (Storengy Deutschland GmbH) und Michael Schmöltzer (Uniper Energy Storage GmbHnehmen Tätigkeit als Vorstände der Initiative Erdgasspeicher e.V. (INES) auf. Sebastian Bleschke führt INES-Geschäfte eigenverantwortlich weiter. 

Alain Caracatzanis und Michael Schmöltzer werden ab dem 1. Juli 2017 als Vorstände der Initiative Erdgasspeicher e.V. (INES) aktiv. Beide wurden am 5. April 2017 in einer ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt. „Alain Caracatzanis und Michael Schmöltzer bringen eine europäische Perspektive in den Verband, die unseren Blick für diese Themen weiter schärfen wird. Wir freuen uns daher sehr auf die Zusammenarbeit“, erklärt Bernd Protze, Vorstandsvorsitzender der INES.

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27. März 2017

Zuverlässigkeit und Bezahlbarkeit sicherstellen: Analyse zur L-Gas-Versorgung zeigt politischen und regulatorischen Handlungsbedarf

Um in der L-Gas-Versorgung die Zuverlässigkeit zu erhalten und die Bezahlbarkeit zu stärken, schlägt die Initiative Erdgasspeicher e.V. (INES) die Umsetzung mehrerer politischer oder regulatorischer Maßnahmen vor. Die Vorschläge betreffen die monetäre Anpassung des Konvertierungsentgelts im Vergleich zum L-/H-Gaspreis-Spread, das Einrichten einer L-Gas-Sicherheitsreserve sowie eine ratierliche Aufteilung der Mehrkosten auf alle Ausspeisungen zu L- und H-Gas-Kunden. Empfehlungsgrundlage ist ein Grundsatzpapier der INES mit umfangreichen Analysen wesentlicher Zahlen, Daten und Fakten der deutschen L-Gas-Versorgung.

Die L-Gas-Versorgung in Deutschland ist zu wesentlichen Anteilen auf niederländische L-Gas-Importe angewiesen. Zwar sind diese Importe bis zum Jahr 2029/2030 eingeplant. Entscheiden sich die Niederlande allerdings vor dem Hintergrund der Erdbeben im Groningen-Gasfeld, die L-Gas-Förderung noch stärker als bisher zu begrenzen, könnte ein L-Gas-Mangel im europäischen Markt entstehen. Für die Versorgungssicherheit des deutschen Marktes ist es elementar, dass inländische Gashändler und ‑lieferanten an ihren langfristigen Lieferverträgen festhalten. Hier setzt das Konvertierungsentgelt an. Denn Gashändler oder -lieferanten könnten aufgrund wirtschaftlicher Erwägungen ihre L-Gas-Lieferverträge aufgeben und stattdessen H-Gas zur Belieferung ihrer L-Gas-Kunden beschaffen. INES empfiehlt daher, das Konvertierungsentgelt beizubehalten und in der Höhe so auszugestalten, dass die kommerzielle Konvertierung über den Marktgebietsverantwortlichen zu jedem Zeitpunkt den L-/H-Gaspreis-Spread an den jeweils in den Marktgebieten liegenden Handelsmärkten übersteigt.

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Die vollständige Studie im Auftrag der INES steht hier zum Download bereit.

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23. März 2016

INES legt Studie zur Ausgestaltung einer MGV-Regelenergie-Reserve und damit verbundenen Kosten vor

Zur Verbesserung der zukünftigen Gasversorgungssicherheit hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit seinem Eckpunktepapier „Maßnahmen zur weiteren Steigerung der Erdgasversorgungssicherheit“ die Einrichtung einer Regelenergie-Reserve über die Marktgebietsverantwortlichen, bspw. in Speichern, vorgeschlagen. Die nun vorliegende Studie der nymoen|strategieberatung zeigt, dass die europäischen Vorgaben für einen Versorgungsstandard mit einer Regelenergie-Reserve wirksam in Deutschland umgesetzt werden können und ein gasverbrauchender Haushalt mit nur einem Euro pro Jahr zusätzlich belastet wird.

Im Rahmen der Debatte über politische Maßnahmen zur Stärkung der deutschen Gasversorgungssicherheit empfiehlt die Initiative Erdgasspeicher e.V. (INES), eine Vorsorge gemäß Versorgungsstandard für geschützte Kunden über die Marktgebietsverantwortlichen einzurichten und hat ein entsprechendes Modell entwickelt und vorgestellt. INES regt in diesem Zusammenhang an, durch Änderung des § 53a EnWG eine Vorsorge von Gasmengen für geschützte Kunden verpflichtend einzuführen und damit das Gasbeschaffungsrisiko insbesondere für den lebenswichtigen Wärmebedarf von Haushaltskunden zu minimieren. Mit einer entsprechenden Ausgestaltung langfristiger Regelenergieprodukte (MOL 4), wie vom BMWi im Eckpunktepapier vorgeschlagen, kann eine solche Vorsorge physisch wirksam in Speichern eingerichtet werden.

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Die vollständige Studie im Auftrag der INES steht hier zum Download bereit.

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Berlin, 18. März 2016

Sebastian Bleschke verstärkt die INES-Geschäftsführung

Die Initiative Erdgasspeicher e.V. (INES) baut ihr Management aus: Sebastian Bleschke verstärkt ab 1. April als hauptamtlicher Geschäftsführer den Branchenverband und die bisherige Geschäftsführung um Dr. Ulrich Duda (Uniper Energy Storage GmbH) und Dr. Andreas Kost (Storengy Deutschland GmbH).

Der 31-jährige Diplom-Kaufmann ist derzeit als Senior-Berater für die nymoen strategieberatung gmbh in Berlin tätig. Zuvor war er von 2012 bis 2015 Fachgebietsleiter im Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), wo er auf nationaler und europäischer Ebene unter anderem bei EUROGAS nationale gaswirtschaftliche Interessen vertrat. Bleschke wird künftig als zentraler Ansprechpartner rund um die Themen der deutschen Erdgasspeicherbetreiber für Politik und Wirtschaft insbesondere in der Hauptstadt präsent sein.

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17. Dezember 2015

Initiative Erdgasspeicher empfiehlt Vorsorgepflicht zum besseren Schutz der Haushaltskunden

Die Initiative Erdgasspeicher e. V. (INES) begrüßt, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in seinem Eckpunktepapier zur Erdgasversorgungssicherheit Maßnahmen vorschlägt und umsetzen will, um auch in Zukunft die Gasversorgungssicherheit in Deutschland sicherzustellen. Allerdings hält INES die vom BMWi vorgeschlagenen Maßnahmen für unzureichend. „Die in der BMWi-Gasspeicherstudie ermittelten Ziel-Speicherfüllstände zum Ende des Winters wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach unterschritten. Es besteht also Handlungsbedarf“, so Andreas Kost, Geschäftsführer von INES.

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Stellungnahme der INES zum BMWi-Vorschlag für eine nationale Gasversorgungsstrategie

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3. August 2015

Initiative Erdgasspeicher fordert Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungssicherheit mit Erdgas

  • Nicht ausreichend gefüllte Speicher sind ein Risiko für die Versorgungssicherheit
  • Fehlende wirtschaftliche Anreize zur Erdgasbevorratung müssen korrigiert und durch die verpflichtende Vorhaltung von Mindestfüllständen in Speichern sowie Anpassungen im Regulierungsrahmen ergänzt werden

Die Initiative Erdgasspeicher e.V. (INES) warnt in einer Stellungnahme an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vor unzureichenden Maßnahmen bei der Bevorratung von Erdgas in Deutschland. Damit kritisiert INES die Ergebnisse des vom Ministerium in Auftrag gegebenen Speichergutachtens, das vor dem Hintergrund einer Bundesratsinitiative aus Bayern erstellt wurde. Zwar teilt die Initiative in ihrer Stellungnahme die Meinung der Gutachter, dass das hohe Versorgungssicherheitsniveau in Deutschland in entscheidendem Maße von ausreichend gefüllten Gasspeichern abhängt. Die Ansicht des Gutachtens, dass ausreichende Speicherfüllstände allein über wirtschaftliche Anreize mit höchstens flankierenden Maßnahmen sicherzustellen sein, ist für INES jedoch unverständlich.

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Stellungnahme zum Speichergutachten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie 

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26. Juni 2014

Initiative Erdgasspeicher legt Positionspapier zur Versorgungssicherheit vor

  • Marktbasierter Einsatz von Speichern muss gestärkt werden
  • Verpflichtende Vorhaltung von Gasmengen kann Versorgungssicherheit ergänzend verbessern

Zur aktuellen Debatte um den Aufbau einer strategischen Erdgasreserve und zur Rolle der Erdgasspeicher bei der Energieversorgung in Deutschland hat die Initiative Erdgasspeicher e.V. (INES) heute ein Positionspapier veröffentlicht. Darin fordert INES neben der Korrektur falsch gesetzter Anreize für einen marktbasierten Einsatz von Erdgasspeichern ergänzende Maßnahmen zur ausreichenden Vorhaltung von Gasmengen in Speichern. 

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8. Mai 2014

Initiative Erdgasspeicher wächst um drei neue Mitglieder

  • EWE Gasspeicher, astora und RWE Gasspeicher neue Mitglieder von INES
  • Mitgliedsunternehmen vertreten 90 Prozent des Erdgasspeichermarktes

Die Initiative Erdgasspeicher e.V. (INES) wächst um drei neue Mitglieder: Seit dem 1. Mai 2014 sind die astora GmbH & Co. KG, Kassel, und die RWE Gasspeicher GmbH, Dortmund, Mitglieder von INES. Zum 1. April 2014 war die EWE Gasspeicher GmbH mit Sitz in Oldenburg der Initiative beigetreten. Die Mitgliedsunternehmen von INES betreiben mit ihren Untertageanlagen zusammen ca. 90 Prozent der Erdgasspeicherkapazitäten in Deutschland.

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10. Februar 2014

Erdgasspeicher sind zentraler Baustein der Versorgungssicherheit

  • Erdgasspeicherunternehmen gründen Initiative Erdgasspeicher e.V. (INES)
  • Bedeutung von Erdgasspeichern soll bei der Gestaltung der Marktrollen und Marktregeln hervorgehoben werden

Bedeutende, in Deutschland tätige Erdgasspeicherunternehmen, haben sich in der „Initiative Erdgasspeicher e.V.“ (INES) mit Sitz in Berlin zusammengeschlossen. Ziel der Initiative ist es, durch eine Bündelung der Interessen die öffentliche Wahrnehmung für die Bedeutung von Erdgasspeichern im Rahmen der Energiewende zu fördern. Als zentraler Ansprechpartner gegenüber Politik, Medien und Öffentlichkeit setzt sich INES für eine sichere, leistungsfähige und wirtschaftliche Versorgung mit Erdgas ein.

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